Rechtliches
Einfache elektronische Signatur (SES)
signhere erzeugt eine einfache elektronische Signatur (Art. 3 Nr. 10 eIDAS-Verordnung (EU) Nr. 910/2014). Sie darf nach Art. 25 Abs. 1 eIDAS nicht allein deshalb abgelehnt werden, weil sie elektronisch ist, unterliegt aber der freien Beweiswürdigung. signhere ist kein qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter und erzeugt keine fortgeschrittenen oder qualifizierten Signaturen.
Wann eine einfache Signatur nicht reicht
Deutschland: Wo das Gesetz die Schriftform verlangt (§ 126 BGB), ersetzt nur eine qualifizierte elektronische Signatur (QES) die Unterschrift (§ 126a BGB). Bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses (§ 623 BGB) und bei der Bürgschaftserklärung (§ 766 Satz 2 BGB) ist die elektronische Form ganz ausgeschlossen. Österreich: Die QES erfüllt das Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift (§ 4 Signatur- und Vertrauensdienstegesetz), mit Ausnahmen etwa für letztwillige Verfügungen und Bürgschaften von Verbrauchern. Schweiz: Gleichgestellt ist nur die qualifizierte Signatur nach ZertES mit qualifiziertem Zeitstempel (Art. 14 Abs. 2bis OR); eine QES nach EU-Recht wird dort nicht automatisch anerkannt. Prüf im Zweifel, welche Form dein Dokument braucht.
Anbieter
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