Kostenlose DocuSign-Alternative: wann signhere reicht und wann nicht
Aktualisiert am 5. September 2026
DocuSign, Adobe Acrobat Sign, Yousign, HelloSign und ähnliche Dienste sind für Unternehmen gebaut, die hunderte Verträge im Monat mit Workflows, Vorlagen und Integrationen verschicken. Wer nur ab und zu ein PDF unterschreiben lassen will, zahlt dort für Funktionen, die er nie nutzt, und zwingt die andere Seite zu einem Konto. signhere ist die Gegenposition: kostenlos, ohne Anmeldung, auf das Wesentliche reduziert. Dieser Vergleich sagt ehrlich, wofür das reicht und wofür nicht.
Was signhere anders macht
Die Unterschiede sind Absicht, keine Lücken.
- Kostenlos ohne Limit pro Dokument, finanziert durch dezente Werbung statt Abo.
- Kein Konto, weder für dich noch für die Person, die unterschreibt. Ein Link reicht.
- Handy zuerst: Unterschrift mit dem Finger, Dokument abfotografieren, Ausweis mit der Kamera.
- Automatische Löschung nach 7 Tagen bzw. 24 Stunden (Pro: ein Jahr), keine Archivierung, keine Profile.
- Server in der EU, DSGVO-konform, ohne Tracking-Cookies auf der Seite.
- Ausweiskopie mit Wasserzeichen als eingebaute Option, für Vollmachten und Abholungen.
Wofür die großen Anbieter nötig bleiben
Es gibt Anforderungen, die signhere bewusst nicht abdeckt.
- Qualifizierte elektronische Signaturen (QES) für Dokumente mit gesetzlicher Schriftform.
- Mehrere Unterzeichner mit Reihenfolge, Erinnerungen und Eskalation in einem Vorgang.
- Vorlagenverwaltung, Massenversand, Integrationen in CRM, HR-Software oder Salesforce.
- Langzeitarchivierung mit Audit-Trail über Jahre.
- Rollen, Teams und Rechteverwaltung.
Der ehrliche Vergleich
Für eine Vollmacht, einen Mietvertrag, ein Angebot oder eine Einverständniserklärung ist ein Abo für 20 bis 40 Euro im Monat unverhältnismäßig, und die Person, die unterschreiben soll, will kein Konto anlegen. Hier ist signhere schneller und einfacher. Für eine Rechtsabteilung mit Signaturpflichten oder einen Vertrieb mit hunderten Verträgen ist es das falsche Werkzeug. Viele Unternehmen nutzen beides: den großen Anbieter für den Kernprozess, signhere für die vielen kleinen Unterschriften daneben.
Rechtlich gleichwertig?
Bei einfachen elektronischen Signaturen ja. DocuSign und die anderen erzeugen in der Standardstufe ebenfalls einfache elektronische Signaturen nach eIDAS, ergänzt um ein Zertifikat mit Zeitstempel und Prüfsumme. signhere bietet dasselbe als Signaturprotokoll. Der Unterschied entsteht erst bei den fortgeschrittenen und qualifizierten Stufen, die die großen Anbieter gegen Aufpreis anbieten.
Datenschutz
signhere speichert das PDF, das unterschriebene PDF, Zeitstempel, eine gehashte IP-Adresse und die Browser-Kennung, sonst nichts. Keine Konten, keine Profile, keine Weitergabe. Dokumente werden nach kurzer Zeit automatisch gelöscht. Wer eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung braucht, bekommt sie über die Kontaktadresse.
Jetzt ausprobieren
PDF hochladen, Stelle antippen, unterschreiben. Kostenlos und ohne Konto.
PDF hochladenHäufige Fragen
Ist signhere wirklich kostenlos, auch für Unternehmen?
Ja. Hochladen, unterschreiben lassen, Protokoll und Ausweiskopie kosten nichts. Erweiterte Funktionen wie Branding oder eine Schnittstelle gibt es auf Anfrage als Premium.
Kann ich meine bestehenden DocuSign-Dokumente mit signhere unterschreiben?
Jedes normale PDF ja. Dokumente, die bereits eine zertifikatsbasierte Signatur tragen, sollten im ursprünglichen System bleiben, damit die Signaturkette intakt bleibt.
Gibt es eine Schnittstelle?
Auf Anfrage. Für Unternehmen, die signhere in eigene Abläufe einbinden wollen, gibt es eine API im Premium-Angebot.
Wo liegen die Daten?
In Rechenzentren in der EU. Die Verarbeitung unterliegt der DSGVO.
Dieser Ratgeber ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.